Langsam wird es herbstlich in Lindern, ist aber noch immer zu nass und „kein goldener Herbst“

Herbst

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Jedenfalls konnte man heute schon mal einigermaßen die Natur auf der Holthöhe (Holthöge) genießen, ohne sich nasse und matschige Füße zu holen, solange man die Straße nicht verlässt. Wenn morgens die Sonne noch nicht so hoch steht, sieht die Landschaft schon mal ganz schön aus, vielleicht bleibt´s ja auch mal ´ne ganze Woche trocken (irgendwann) und es wird ein richtig schöner Herbsttag mit Nebel, Sonne und auch ruhig mal ein bisschen Bodenfrost. Was man früher so „goldener Herbst“ nannte. Nach dem verregneten Sommer wäre das schon mal ganz nett.

Herbst
Auch die letzten Maisfelder werden bald abgeerntet sein.

HerbstHerbst

Auch bei den Hünensteinen hat sich was getan. Wo man sich vor einigen Wochen noch durch die Wucherungen der Natur und viel Gestrüpp kämpfen musste, gibt es endlich wieder Wege. Jetzt kann man auch rundherum die Hünensteine gut sehen und fotografieren. Dazu jetzt noch schöner Nebel und durchdringende Sonnenstrahlen – das wäre doch mal was.

Herbst
Jetzt kann man die Hünensteine wieder von allen Seiten gut erkennen und fotografieren.
Herbst
Wo sonst nur dichtes Gestrüpp war, kann man jetzt wunderbar lang spazieren.
Herbst
Auch der Rundgang ist wieder kampflos möglich 😉

 

Schlingsteine und Hünensteine Lindern mit neuen Sitzbänken ausgestattet

Hünensteine

Ein Waldspaziergang lohnt sich immer, macht Spaß und ist gesund. Wer künftig die Hünensteine oder Schlingsteine in Lindern besucht oder dort einen Waldspaziergang machen möchte, wird sich dann sicher über die Möglichkeit freuen, sich auf den neu installierten Sitzbänken ausruhen zu können.

Hünensteine
Die neuen Bänke sind gegenüberliegend an den großen Steinen aufgebaut.
Schlingsteine
Die Schlingsteine in Lindern

Schlingsteine

Wie in vielen anderen Wäldern, wird auch hier im Wald gerade aufgeräumt.
Bis vor den „Corona-Zeiten“ gab es bei den Waldbesitzern Holz im Überfluss, alleine schon durch die Stürme in den letzten Jahren, aber auch durch Schädlingsbefall und Trockenheit. Man konnte sein Holz fast nicht los werden. Bekanntlich sieht das jetzt plötzlich ganz anders aus, der Bau-Rohstoff Holz ist extrem knapp geworden, zudem wird auch noch sehr viel vom Holz nach Amerika oder China exportiert, während hier die Holz- und Baupreise kräftig steigen. So lohnt es sich aber zumindest, den Wald ein wenig zu lichten.

Waldrodung

Grauer Oktober, dafür goldener November in Lindern?

Herbstbild

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Der Oktober war hier im Oldenburger Münsterland alles andere als goldig. Fast durchgehend bedeckt und oft regnerisch, wenn es nicht gerade nieselte. Nicht mal schönen herbstlichen Nebel konnte man, von ganz seltenen Ausnahmen abgesehen, hier mal sichten. Vermutlich liegt es daran, dass unsere Kirmes in diesem Jahr wegen der Corona Pandemie ausfallen musste. Endlich ist der Oktober 2020 Vergangenheit!

Jetzt, Anfang November, scheint das Wetter endlich mal „golden“ zu werden, also wohl ein Goldener November. Da hat man gleich wieder mal Lust, in unsere schönen Wälder zu gehen und die Natur zu genießen. Mit 18° C am gestrigen 2. November fühlt es sich sogar noch eher nach Frühsommer an. Sogar die Erdbeeren in unserem Garten blühen und wachsen schon wieder. Anstatt Erdbeeren vielleicht auch Herbstbeeren? Ein frisch vom Baum gewehtes und verwelktes Eichenblatt auf einer Erdbeerpflanze – das hatte ich vorher auch noch nicht gesehen.

Erdbeeren

Da es in den letzten Wochen aber fast immer feucht war, sprießen im Wald die Pilze. Von einem „Lock down“ lassen die sich nicht aufhalten. Wem jetzt langweilig ist, dem kann ich einen schönen Spaziergang in diesen Tagen bestens empfehlen.

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Hünensteine Lindern

Schlingsteine in Lindern

Es gibt mehrer Steingräber in Lindern, die Hünensteine in Lindern und in Garen, hier die Schlingsteine im Norden der Gemeinde. Nicht weit entfernt gibt es noch eine weitere Steingrabstätte. Jetzt im Februar liegt noch das Laub der Bäume auf dem Waldboden und die Bäume sind noch kahl. Bald werden die Bäume aber wieder ein neues Kleid aus Blättern tragen. So liegt auch Lindern an der „Straße der Megalithkultur“.