Da ist er endlich, Goldener Herbst in Lindern bei den Schlingsteinen und Land-Idylle in Varbrügge

Schlingsteine

Da macht selbst das Roller fahren wieder Spaß, wenn die Sonne scheint und für den Herbst recht milde Temperaturen um die 16° C herrschen. Da habe ich mal wieder die Schlingsteine besucht.

SchlingsteineSchlingsteine

Dann ging es in einem größeren Bogen über Liener, Marren, Kleinenging, Varbrügge und wieder zurück nach Hause. Dabei bin ich auch an der neulich im Großfeuer abgebrannten landwirtschaftlichen Halle vorbei gekommen. Das könnte auch aus dem Film „The day after“ stammen. Ist schon heftig, wie das Feuer dort zugeschlagen hat.

BrandschadenBrandschaden

In Varbrügge herrschte heute Land-Idylle pur, ein paar Rinder waren am Weiden, davor das frisch gemähte Gras. Auf der anderen Seite lässt es sich gemütlich und stressfrei leben, zumindest scheint das so. Hier auf dem Lande scheint die Welt noch in Ordnung.

VarbrüggeVarbrügge

Langsam wird es herbstlich in Lindern, ist aber noch immer zu nass und „kein goldener Herbst“

Herbst

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Jedenfalls konnte man heute schon mal einigermaßen die Natur auf der Holthöhe (Holthöge) genießen, ohne sich nasse und matschige Füße zu holen, solange man die Straße nicht verlässt. Wenn morgens die Sonne noch nicht so hoch steht, sieht die Landschaft schon mal ganz schön aus, vielleicht bleibt´s ja auch mal ´ne ganze Woche trocken (irgendwann) und es wird ein richtig schöner Herbsttag mit Nebel, Sonne und auch ruhig mal ein bisschen Bodenfrost. Was man früher so „goldener Herbst“ nannte. Nach dem verregneten Sommer wäre das schon mal ganz nett.

Herbst
Auch die letzten Maisfelder werden bald abgeerntet sein.

HerbstHerbst

Auch bei den Hünensteinen hat sich was getan. Wo man sich vor einigen Wochen noch durch die Wucherungen der Natur und viel Gestrüpp kämpfen musste, gibt es endlich wieder Wege. Jetzt kann man auch rundherum die Hünensteine gut sehen und fotografieren. Dazu jetzt noch schöner Nebel und durchdringende Sonnenstrahlen – das wäre doch mal was.

Herbst
Jetzt kann man die Hünensteine wieder von allen Seiten gut erkennen und fotografieren.
Herbst
Wo sonst nur dichtes Gestrüpp war, kann man jetzt wunderbar lang spazieren.
Herbst
Auch der Rundgang ist wieder kampflos möglich 😉

 

Ein schöner Spätsommer in Lindern, mit kurzer Unterbrechung übers Wochenende

Wald

Obwohl es der heißeste Sommer in Europa war seit der Wetteraufzeichnung, waren wir hier in Deutschland, insbesondere hier im Nordwesten, eher auf der verregneten und kühleren Seite. Es wird aber bestimmt auch hier noch wieder ganz andere Sommer geben, in denen wir uns solch einen Sommer wie in diesem Jahr zurück wünschen werden. Jedenfalls tat der Regen nach den letzten Dürrejahren der Natur sehr gut und von Waldbränden waren wir auch verschont. Und Temperaturen von über 30 oder gar 40 Grad Celsius würde uns kaum bekommen. Ein paar schönere Tage wären wohl ganz nett gewesen, aber wir können uns hier, abgesehen von einigen Starkregentagen, eigentlich in diesem Sommer nicht beklagen.

Funkturm
Der Funkturm in Lindern in praller Sonne

In den letzten Tagen hat der Spätsommer uns hier ja gut entschädigt und nach wenigen Tagen mit Gewittern soll es ab nächste Woche ja auch schon wieder schön werden. Die Nässe in diesem Jahr hat auch für viele Nacktschnecken gesorgt. Morgens beim Gassigehen sehe ich manchmal etliche über das feuchte Gras kriechen, auch bei uns im Garten. Momentan machen sie sich auch schon mal über das Fallobst her.

Nacktschnecke
Nacktschnecken am Fallobst

Nicht nur im Wahlkampf, auch in der Natur findet man zurzeit viele Schleimspuren 😉
Hier machen sich zwei Nacktschnecken über einen faulenden Apfel her, obwohl eigentlich bekannt ist, dass der da schon sehr lange liegt…

Sehr schön im Garten oder Wald, aber genau so giftig: Der Fingerhut (Digitalis)

Digitalis

Digitalis

Den Fingerhut findet man jetzt sehr oft in der Natur, im Wald und in vielen Garten. Sieht auch sehr schön aus, ist aber auch hoch giftig, sogar tödlich.
Es gibt rund 25 Arten in Europa und Nordamerika. Auch in Westasien kann man ihn finden.

Digitalis

Bei uns ist der rote Fingerhut (Digitalis purpurea) sehr verbreitet, daneben findet man häufig auch den gelben Fingerhut (Digitalis lutea) oder den großblütigen Fingerhut (Digitalis grandiflora). Da der Fingerhut bereits seit dem 16. Jahrhundert als Zierpflanze kultiviert ist, gibt es eine Vielzahl an Züchtungen von weiß bis apricot. Wenn sich oft Kinder oder Haustiere in Gärten aufhalten, sollte man lieber auf die Anpflanzung verzichten. Die Einnahme der Giftstoffe führt auch in geringen Mengen meistens zum Tod. Die höchste Giftkonzentration findet man in den Blättern, aber auch die anderen Teile der Pflanze sind hoch giftig. Je nach Jahreszeit aber auch nach Tageszeit ist die Giftkonzentration veränderlich.

Das Gift wird allerdings in geeigneter Dosis auch als Herzmittel verwendet, das Herzmittel „Digitalis“ ist vermutlich den meisten bekannt.  Wer öfter mal Krimis schaut, weiß auch, dass eine Überdosierung absolut tödlich ist.

Digitalis
Schön, aber sehr giftig und tödlich! Der Fingerhut (Digitalis)

 

Wildblumen-Blühwiese nach Abkühlung und kräftiger Sommerdusche

Wildblumen

Nach der Hitze in der vergangenen Woche gab es ab Montag eine deutliche Abkühlung mit mäßigem bis starkem Regen über den ganzen Tag. Die Natur konnte den Regen aber gut gebrauchen, auch die schönen Wildblumen auf der Blühwiese haben den Regen wohl genossen. Obwohl einige Blätter der schönen Pflänzchen schon stark angenagt und regelrecht durchlöchert wurden, lassen die farbenprächtigen Blüten alles immer noch toll aussehen.

Wildblumen
Hier haben Raupen und Insekten schon einiges von den grünen Blättern abgenagt.

Was man früher gnadenlos bekämpft hat, hat heute wieder seine Berechtigung bekommen und sieht doch viel schöner aus, als so schnöde Kieselsteingärten. Hier auf der Blühwiese kann der Regen noch versickern, ohne die Straßen zu überschwemmen. Und schöne Blumen sind immer auch beliebte Fotomotive.

WildblumenWildblumen Wildblumen Wildblumen Wildblumen