Ein schöner Spätsommer in Lindern, mit kurzer Unterbrechung übers Wochenende

Wald

Obwohl es der heißeste Sommer in Europa war seit der Wetteraufzeichnung, waren wir hier in Deutschland, insbesondere hier im Nordwesten, eher auf der verregneten und kühleren Seite. Es wird aber bestimmt auch hier noch wieder ganz andere Sommer geben, in denen wir uns solch einen Sommer wie in diesem Jahr zurück wünschen werden. Jedenfalls tat der Regen nach den letzten Dürrejahren der Natur sehr gut und von Waldbränden waren wir auch verschont. Und Temperaturen von über 30 oder gar 40 Grad Celsius würde uns kaum bekommen. Ein paar schönere Tage wären wohl ganz nett gewesen, aber wir können uns hier, abgesehen von einigen Starkregentagen, eigentlich in diesem Sommer nicht beklagen.

Funkturm
Der Funkturm in Lindern in praller Sonne

In den letzten Tagen hat der Spätsommer uns hier ja gut entschädigt und nach wenigen Tagen mit Gewittern soll es ab nächste Woche ja auch schon wieder schön werden. Die Nässe in diesem Jahr hat auch für viele Nacktschnecken gesorgt. Morgens beim Gassigehen sehe ich manchmal etliche über das feuchte Gras kriechen, auch bei uns im Garten. Momentan machen sie sich auch schon mal über das Fallobst her.

Nacktschnecke
Nacktschnecken am Fallobst

Nicht nur im Wahlkampf, auch in der Natur findet man zurzeit viele Schleimspuren 😉
Hier machen sich zwei Nacktschnecken über einen faulenden Apfel her, obwohl eigentlich bekannt ist, dass der da schon sehr lange liegt…

Linderner Schulhof wird 2022 saniert, auch die Oberflächenentwässerung ist marode geworden

Schule

Die Sanierung des Linderner Schulhofs soll im Frühjahr 2022 starten, zunächst mit der Verbreiterung der Parkbuchten für Autos (Mama-Taxis?). Auch 150 neue Fahrradständer für breitere Reifen sollen aufgestellt werden.  Der Schulhof selbst ist dann in den Sommerferien des nächsten Jahres dran.

Die Kosten belaufen sich auf rund 730.000 €, wovon ca. 387.000 € vom ArL (Amt für regionale Landentwicklung) übernommen werden, die Gemeinde selbst muss einen Anteil von rund 343.000 € übernehmen.

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Beim jüngsten Starkregen vor kurzem ist auch wieder deutlich geworden, dass die Oberflächenentwässerung auf dem Schulgelände wohl nicht mehr ausreicht. Keller und Bereiche der Aula waren auch teils vom eindringenden Wasser betroffen. Es wird auf die wohl „marode“ Oberflächenentwässerung verwiesen. Das dürfte sicherlich auch ein Grund sein, ein anderer Grund ist aber wohl auch, dass einfach zu viele Flächen in der Ortsmitte in den vergangenen Jahren und Jahrzehnte durch Bebauung und Pflasterungen versiegelt wurden. Wo heute der NP-Markt und die angeschlossenen Betriebe und der große Parkplatz stehen, war von Jahren noch der große Bauernhof, wo das Wasser in der Erde einsickern konnte. Auf gegenüber an „Tuiners Gorn“ wurde ein Parkplatz angelegt. Wo heute die Apotheke steht und das neue Gebäude dahinter, war damals „Lübbers Hühnerwiese“. In Pastors Gorn steht heute ein mehrstöckiges Gebäude mit Geschäften, rundherum ist alles dicht gepflastert. Auch direkt vor der Schule, wo heute der große Parkplatz ist, wo auch mal Veranstaltungen statt finden, war damals „Essings Garten“.  Dazu kommen noch fast im ganzen Ort die teils mit Kiesel versiegelten Gärten, mit der Folie darunter, wo also auch kein Wasser mehr versickern kann.

Überall konnte damals das Regenwasser noch irgendwie ablaufen oder versickern, heute sammelt sich fast das ganze Wasser auf den Straßen und läuft bei den Anliegern teilweise in die Keller. Das kann einfach wohl keine normale Oberflächenentwässerung mehr leisten. Wenn dann noch der Klimawandel immer wieder für Starkregen sorgt, wird, so fürchte ich, eine neue Oberflächenentwässerung leider auch nicht sehr viel bringen. Man sollte insgesamt mal (nicht nur hier in Lindern, woanders ist es teilweise noch viel schlimmer) darüber nachdenken, einfach weniger Flächen zu versiegeln.

Die Planungen für die Neugestaltung des Schulhofes sind ja offensichtlich schon abgeschlossen, bleibt zu hoffen, dass man bei der neuen Pflasterung des Schulhofes hier auch entsprechend mit eingeplant hat, dass zumindest etwas Wasser auch in den Boden versickern kann, statt sich auf der Vreeser Straße zu versammeln. Sonst müssten die neu zu verlegenen Abwasserrohre schon ein großes Kaliber haben. Und auch damit muss das Wasser dann ja irgendwo hin geführt werden. Hoffentlich nicht auch noch wieder in die Kanalisierung der Vreeser Straße.

Ein Kännchen Öl für Prof. Timo Ulrichs, bitte! So schlau sind die Viren also…

Böse Viren

Wenn ich morgens auf einem Nachrichtenkanal Prof. Timo Ulrichs die Zuschauerfragen beantworten höre, bekomme ich immer wieder Lachkrämpfe. Auf die Frage, ob ein Geimpfter auch zum Superspreader werden kann, redet er mal wieder im Sinne der Regierung und labert einen Scheiß, dass einem schlecht werden kann.

Kein Zitat und nicht wörtlich, aber so, wie ich ihn verstanden habe:

Nachdem ja nachgewiesen wurde, dass auch Geimpfte und Genesene eine ebenso hohe Virenlast aufweisen können wie Erkrankte, können natürlich auch diese ein paar harmlose Viren in geringer Menge ausscheiden. Die Viren der Geimpften oder Genesenen können aber gut unterscheiden, von wem sie stammen. Wenn also ein Geimpfter die Viren abstößt, ist das kaum bedenklich. Viel schlimmer sind die bösen Viren der Ungeimpften. Die aggressive Haltung der Impfverweigerer überträgt sich nämlich auf das Virus und ist so um ein Vielfaches gefährlicher als das der Geimpften. Dass ein Geimpfter oder Genesener zum Superspreader wird, ist also eher unwahrscheinlich.

Satire aus!

Es scheint also immer noch in den Köpfen zu sein, dass sich die Geimpften bei den Ungeimpften anstecken. Ein gesunder nicht geimpfter Mensch, kann sich nicht bei einem anderen gesunden ungeimpften Menschen anstecken – das geht einfach nicht.  Ein gesunder Mensch kann sich nur bei ungetesteten Geimpften oder Genesenen anstecken, die selbst erkrankt sind. Und so lange so schlaue Menschen wie Prof. Timo Ulrichs und viele Politiker das nicht in ihr Hirn kriegen, werden die Zahlen steigen, steigen und steigen. So lange, bis dann endlich alle durchgeseucht sind oder waren.

Genau, wie die Spinnerei mit den Reiserückkehrern. „Unter den 20 neu infizierten Personen sind 6 als Reiserückkehrer bekannt“. Bei wem haben sich die anderen 14 Personen dann angesteckt? Bei anderen gesunden Menschen die sich regelmäßig testen lassen?

Mir persönlich liegt gar nichts mehr daran, unter Leute oder feiern zu gehen, Wenn mir was dran liegen würde, würde ich diesen Blödsinn, den die Regierenden da verzapfen einfach ignorieren und ggf. auch sofort gegen solchen Unsinn klagen. Man kann doch nicht gesunde Ungeimpfte aus der Gesellschaft ausschließen, während durchgeseuchte Geimpfte und „Genesene“ testfrei durch die Gegend laufen und ihre Viren überall verbreiten können. Und dieser Schwachsinn von 2G oder 3G hat mich noch viel mehr darin bestärkt, mich nicht impfen zu lassen. In vier Jahren muss mein Impfpass wieder durch „normale Impfungen“ aktualisiert werden, aber gegen Corona lasse ich mich nicht mehr impfen, schon gar nicht, wenn ich dann auch noch unterschreiben soll. Bei den jährlichen Grippeimpfungen musste ich auch noch nie etwas unterschreiben.

Hier in Deutschland wird über die Hintertür Zwang zur Impfung ausgeübt, für deren eventuellen Nebenwirkungen dann aber jeder selbst verantwortlich sein soll. Wer einen Impfschaden davon trägt, ist also dann selbst für seine Blödheit verantwortlich.

Ich halte mich lieber, wie schon immer (auch vor Corona), an einfache Verhaltensmaßnahmen, um mich nicht so schnell mit irgendwas anzustecken. Aus fremden Gläsern, Stiefeln oder Eimern saufe ich nicht, ich halte auch meistens genügend Abstand, damit mir mein Gegenüber beim Aussprechen von Pfui Pflaumenkuchen nicht die Visage benässt, wasche und desinfiziere mir die Hände, vor allem nach dem Einkauf mit Einkaufswagen usw.

Schon als kleines Kind haben meine Geschwister über mich gelacht, weil ich rund um meinem Teller Gegenstände postiert hatte, damit mir niemand auf den Teller spucken oder husten konnte. Heute bei Corona lacht keiner mehr drüber. Immerhin kenne ich, abgesehen von den Folgen eines Arbeitsunfalles, kaum den Besuch beim Arzt. In den letzten über 20 Jahren nur zur Grippeimpfung oder routinemäßigem Gesundheits-Check mit kleinem oder großem Blutbild.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich alle geimpften, genesenen oder ungeimpften Menschen durchgeseucht haben. Die wieder statt findenden Großfeste, Konzerte oder Theaterbesuche werden schon dafür sorgen, dass ich mich auch bald wieder überall bewegen dürfte wenn ich es wollen würde, was ich aber gar nicht will!

Nachtrag:
Ich habe mir den selben Schwachsinn auf NTV gerade noch einmal angehört und bin vor lauter Lachen fast vom Stuhl gekippt. ZITAT:

„das ist, äääh, jedenfalls so, äh, wie es gerade aussieht. Und die, äh, und die infizierten Geimpften, äh, die treffen dann ja meistens auf andere Geimpfte, und selbst, wenn sie auf Ungeimpfte treffen würden, wäre das, äm, eben eine Situation, die seltener eintritt, äm, deshalb ist es insgesamt eben auch für die gesamte Population so zu betrachten, man kann sagen dass, äm, so ein Superspreader-Event durch einen infizierten Geimpften sehr unwahrscheinlich ist.“

Dem ist wohl nichts mehr hinzu zu fügen ;-))

Spritzige Begegnungen nach Starkregen, auf die Freiwillige Feuerwehr Lindern war wieder Verlass

Starkregen
Einsatzleitung der Freiwilligen Feuerwehr Lindern

Auf dem Regenradar beim Online-Wetterdienst konnte man genau verfolgen, wie sich direkt über Lindern eine große Gewitterzelle bildete. Es goss wieder wie aus Kübeln und schon nach einigen Minuten waren wieder einige Straßen der Ortschaft unter Hochwasser. Die Freiwillige Feuerwehr Lindern war, soweit ich das gesehen habe, mit allen Fahrzeugen im Einsatz.

In den wirklich wenigen Momenten, wo mal kein Verkehr herrschte, sah der Ortskern aus, wie die „Linderner Seenplatte“. Sonst war, wie fast immer bei Starkregen, wohl Spaß bei den Autofahrern angesagt. Da spritzten dann mal wieder so einige Fontänen an den Fahrzeugen hoch. Man könnte sagen, bei Gegenverkehr kam es dann zu spritzigen Begrüßungen.

Starkregen
Die „Linderner Seenplatte“
Starkregen
Spritzige Begrüßung der Autofahrer

Starkregen

Starkregen
Ohne Gegenverkehr konnte man auch mal richtig durchs Wasser pflügen

Video auf Youtube

 

Kreis- und Gemeinderatswahlen am 12.09.2021 – Plakate und Flyer der SPD sind bereits verteilt

SPD-Wahlkampf

Am Sonntag in drei Wochen finden bereits die Kreis- und Gemeinderatswahlen hier in Niedersachsen statt. Die Linderner Kandidaten der SPD haben sich bereits in dieser Woche per Flyer bei den Mitbürgern vorgestellt.

Mechthild Schwarte-Kock vom Ortsverein Lindern der SPD und Dietmar Südkamp, der sowohl als Kandidat für den Kreis als auch für den Gemeinderat Lindern antritt, hingen gestern gemeinsam die Wahlplakate auf.

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Bereits in den letzten Jahren haben Dietmar Südkamp und Heinz Robben einiges zum Wohle Linderns auf den Weg gebracht, wie z. B.

  • Schaffung und/oder Ausbau von öffentlichen Anlagen wie die barrierefreie Gehwegsanierung und Beleuchtung am Regenrückhaltebecken.
  • Umsetzung und Planung der Dorferneuerung und -Entwicklung.
  • Frühzeitige Digitalisierung an der Schule für die Steigerung der Bildungschancen.
  • Förderung und Erhalt von Sportanlagen, Sanierung der Schwimmhalle.
Schwimmhalle Lindern
Schwimmhalle Lindern

Für die künftige Arbeit im Gemeinderat haben sich die Kandidaten und Kandidatin folgende Themen als Schwerpunkt gesetzt:

  • Schaffung neuer Gewerbeflächen und Arbeitsplätze sowie deren Sicherung.
  • Erweiterung der Ausbildungsangebote.
  • Anpassung der Straßenausbaubeiträge (meiner Meinung nach ÜBERFÄLLIG!).
  • Ärztliche Versorgung in Lindern.
  • Sinnvoller und kreisübergreifender Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes (Nicht nur CLP-VEC sondern auch mit dem Emsland und Osnabrücker Raum).
  • Schaffung von Bauplätzen im gesamten Gemeindegebiet einschl. der Bauernschaften.
  • Erweiterung von Betreuungsangeboten für Jung und Alt.
  • Angebote für ein attraktives Lebensumfeld besonders für Familien.

Mehr Informationen kann man dem Flyer des Ortsverein Lindern der SPD entnehmen. Dort stellen sich alle drei vor und erklären ihre Vorhaben und Ziele für die nächsten Jahre.
Übrigens: Der Ortsverein Lindern der SPD würde sich sehr über neue junge Aktive aus der Gemeinde Lindern freuen.

Kandidatin und Kandidaten vom Ortsverein Lindern der SPD:

SPD-Wahlkampf
Yvonne Burke, Pflegeassistentin, Liener

Yvonne Burke tritt erstmals als Kandidatin für den Gemeinderat in Lindern an, ist aber bereits lange politisch interessiert und aktiv. In ihrer Jugend war sie aktiv bei den JUSOS tätig, hat ein langjähriges Ehrenamt in der Ev.-Lutherischen Kirchengemeinde Lindern und viele Jahre Erfahrung im Schulelternrat in Lindern.

SPD-Wahlkampf
Heinz Robben, Landwirtschafsmeister, Lindern

Heinz Robben ist bereits ein „alter Hase“ und kann auf 15 Jahre Ratsmitgliedschaft in Lindern zurück blicken. Er ist auch Vorstandsmitglied der SPD UB Cloppenburg. Viele Jahre leitete er erfolgreich den Sportverein Schwarz-Weiß Lindern und ist Ehrenpräsident des Vereins. Seit 45 Jahren ist „Hein“ bei der DRK Bereitsschaft in Lindern aktiv.

SPD-Wahlkampf
Dietmar Südkamp, Berufssoldat, Lindern

Dietmar Südkamp hat bereits in den vergangenen Jahren viel Arbeit im Gemeinderat geleistet. Besonders setzt er sich gern für die Belange von Kindern und Jugendlichen ein. Die bereits fünfjährige Ratsmitgliedschaft und langjährigen Erfahrungen in den Elternräten der kath. Kita St. Michael und der GOBS Lindern sprechen für seinen aktiven Einsatz. Auch beim Sportverein SW Lindern ist er engagiertes Mitglied.

Dietmar tritt in diesem Jahr auch als Kandidat für die Kreiswahl an und hofft auf viel Unterstützung.