Kleine Fototour durch die Gemeinde Lindern – Auen, Osterlindern, Sandflag, Wald

Endlich mal halbwegs frühlingshafte Temperaturen und Sonne. Zum Mai-Ende kommt endlich ein Hauch von Frühling in das Oldenburger Münsterland. Das macht mal wieder Lust auf eine kleine Tour durch die Gemeinde.

Seit ein paar Tagen blüht auch wieder der schöne Salomonssiegel, dem ich in jedem Jahr einen kleinen Besuch abstatte. Auch sonst gibt es in der ganzen Gemeinde viele schöne Wälder, wo sich ein Spaziergang lohnt. Besonders in den frühen Morgenstunden oder am Abend, wenn die Sonne tief steht. Mit etwas Verspätung kann man auch wieder die frische Natur riechen, wie z. B. den Holunder. Sogar die Gräser sehen schön aus, wenn sie vom Sonnenlicht gestreift werden. Ist eben doch viel schöner als dieses ewige nassgraue Schmuddel-Wetter.

Wald
Salomonssiegel

WaldGras

Wald
In Stühlenfeld führt eine kleine Brücke bzw. ein kleiner Steg in den schönen Wald. Auch der gegenüber ist wunderschön.

Wer sich beim Spaziergang mal ausruhen möchte, findet an vielen Stellen dazu Möglichkeiten, wie unter anderem in Auen oder Osterlindern. Aber auch in allen anderen Ortsteilen und Bauernschaften findet man diese.

Auen-Holthöhe
Hier, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht wünschen, kann man wunderbar beim Spaziergang oder der Fahrradtour verweilen.
Auen-Holthöhe
Überall in der Gemeinde findet man auch Hinweisschilder bzw. Wegweiser, die auf Rad-, Wanderwege oder Sehenswürdigkeiten hinweisen.
Osterlindern
An der Peheimer Straße in Osterlindern.

Von Osterlindern aus kann man auch auf das neue Siedlungsgebiet „Sandflag“ blicken. Es liegt am Ortsteil „Sandhauk“ im Norden des Ortskerns.

Sandflag
Die neue Siedlung „Sandflag“ von Osterlindern aus

Sandflag

Echtes Salomonssiegel und Klatschmohn

Heute im Wald entdeckt. Echtes Salomonssiegel (Polygonatum odoratum) hat eine ähnliche Ausstrahlung wie das Maiglöckchen, ist auch damit verwandt – zählt aber zu den Spargelgewächsen. Die glockenförmigen Blüten hängen nach unten und reagieren auf den leichtesten Windstoß. Ein bisschen riechen sie wie Bittermandel. Ich wollte noch Makros davon machen, aber dafür war es heute einfach zu windig. Die schönen Pflanzen werden auch oft für den Garten verwandt, sollten dabei im Halbschatten aufgestellt werden. Aber Vorsicht, alle Teile der Pflanze sind giftig!

Früher konnte man den Klatschmohn fast überall auf den Äckern finden, heute muss man schon suchen, um welchen zu entdecken. Die Blüten sehen irgendwie aus, wie zerknülltes Pergamentpapier. Sieht aber immer noch sehr schön aus.