Die Maisernte in Lindern hat begonnen, die Häcksler und Trecker rollen wieder

Maisernte Lindern

Immer wieder schön zu beobachten, die Arbeiten in der Landwirtschaft und Ernte. Wenn man die heutigen Maschinen mit früher vergleicht, von solchen Geräten hätte man in den 1970er Jahren nicht einmal geträumt. Heute wird die Ernte fast vollständig von Lohnunternehmen durchgeführt, wie z. B. das Lohnunternehmen B. Lübbers aus Lindern. Das Team ist absolut eingespielt und was die heute in wenigen Stunden schaffen, das ist schon Wahnsinn.

Maisernte

Maisernte

Maisernte

Maisernte

Maisernte

Maisernte

Maisernte

Wenn die Wagen mit dem Häckselgut gefüllt sind, muss es natürlich auch sofort abgefahren werden. In der Zwischenzeit werden die nächsten Gespanne befüllt, und sobald eine Ladung abtransportiert wurde, wird es schon wieder Zeit, sich anzuschließen und die nächste Ladung zu holen. Das geht wie geschmiert!

Maisernte

Maisernte

Maisernte

Wer möchte, kann sich auch noch ein kleines Video auf Youtube ansehen.

Maisernte in Lindern

Erste Getreide-Ernte in Lindern ist eingefahren

Stoppelfeld

 

Dieser Sommer ist offensichtlich nicht mehr so extrem und trocken, wie in den vergangenen zwei Jahren. Jetzt regnet es doch sehr häufig hier in der Region und wenn es mal kurz trocken ist, wird die Getreide-Ernte eingefahren. In der Gemeinde gibt es schon die ersten Stoppelfelder. Früher war dies immer die Zeit, Drachen steigen zu lassen. Die Stoppelfelder waren dann meisten die ersten Anzeichen dafür, dass sich bald der Herbst ankündigt. Das ist heute aber anders.

Mir gefallen die Kornfelder allerdings viel besser, als die vielen Maisfelder, die immer mehr werden.  An manchen Straßen wächst zurzeit nichts anderes als Mais – kilometerweit. Deshalb freue ich mich immer wieder, wenn ich an Feldern mit Gerste, Roggen oder Weizen vorbei komme. Früher gab es dazu auch noch reichlich Hafer, den sieht man aber kaum noch hier.

Stoppelfeld

Die Gerste gedeiht trotz Trockenheit

Trotz der Trockenheit der letzten Wochen und Monate scheint die Gerste gut zu gedeihen. Zumindest auf dem ersten Blick. Auf anderen Äckern ist der Boden fast schon steinhart geworden. Die tiefen Furchen sind auch interessant, wenn man sie mal aus anderer Perspektive sieht. Da meint man fast in einem ausgetrockneten Flusstal zu stehen.

Stroh wird eingefahren

Das geht ab heutzutage! Vor 50 Jahren haben wir (auch auf diesem Acker) noch anders ernten müssen. Mit 11er und 40er Deutz oder auch noch mit dem guten alten Bulldog Lanz. Mit langen Forken haben wir die zugegebenermaßen kleineren Ballen dann auf den Wagen gehoben oder auf dem Wagen gestanden und gepackt. Das war teilweise ganz schön wacklig dann da oben auf dem Wagen! Hat aber oft auch viel Spaß gemacht. Dann bei solcher Hitze oben auf dem Heu- oder Strohboden und einpacken. Der Schweiß lief einem nur so runter und man konnte kaum Luft einatmen. Wenn man nicht gut aufpasste, ging es auch schnell mal eine Etage abwärts… Das waren noch Zeiten!

Heute geht das mit großem Maschinenpark alles in Rekordzeit. So ein Acker ist schnell abgeerntet und das in perfekter Teamarbeit. So hat wohl jede Zeit ihren Reiz, heute würden viele gern mal wieder so einen Oldtimer fahren und wir hätten uns damals nicht im Traum vorstellen können, was für Monstermaschinen diese Arbeiten heute erledigen. Wenn man früher mal so einen 180er Schlüter gesehen hat, hat man schon gestaunt.

Getreideernte früher als in den letzten Jahren

Schon lange nicht mehr gesehen, dass die Mähdrescher schon Ende Juni unterwegs sind. Die heißen, sonnigen und sehr trockenen vergangenen Wochen ließen das Korn (zu) schnell reifen. Zum Glück gab es zumindest vorige Woche dann doch noch den lang ersehnten Regen, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein war. Auch für die nächste Zeit ist wieder viel Sonne und kein Regen angesagt.

An der Löninger Straße wird die Sicht von Stühlenfeld auf Lindern wieder etwas freier

Auch hier ist das Korn schon (Not-) reif.