Schwüles Wetter sorgt für Regenbogen bei Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Heute früh war wieder einmal ein sehr schöner Sonnenaufgang in Lindern zu bestaunen. Allerdings birgt das schwüle Wetter auch ein großes Potential für Unwetter. Es ist sehr selten, dass die Luft so feucht ist, dass sich bei aufgehender Sonne ein Regenbogen bildet.  Besonders über den goldenen Ähren sieht der Himmel dann sehr dramatisch aus. Aber so macht das frühe Gassi gehen mit den Hunden noch mehr Spaß.

SonnenaufgangSonnenaufgang

Sonnenaufgang
Noch ist der Regenbogen zu erkennen, wenige Minuten später war er aber weg.

Partielle Sonnenfinsternis über Lindern zu sehen gewesen

Bereits eine Stunde vor der angekündigten Zeit konnte man mit dem richtigen Equipment die partielle Sonnenfinsternis über Lindern beobachten. Fast alle Fotos sind bereits vor 12 Uhr am Mittag gemacht, eines gegen 12.30 Uhr. Angekündigt war diese Sonnenfinsternis für die Zeit zwischen 12.20 und 12.40 Uhr.

Zunächst schob sich der Neumond oben rechts vor die Sonne, wanderte dann zur Mitte und wieder zurück nach rechts oben. Gegen 12.30 Uhr war der Schatten dann oben links oben in der Sonne zu erkennen. Natürlich bedingt durch das Wandern der Planeten und der Erdrotation. Jedenfalls habe ich niemanden schieben sehen ;-)).

Ich hätte die Aufnahmen gern mit dem Super-Telezoom gemacht, aber dafür habe ich leider nicht den richtigen Filter. Mit dem 200mm Zoom ging es aber auch einigermaßen.

SonnenfinsternisSonnenfinsternisSonnenfinsternisSonnenfinsternis

Südliche Strömung sorgt für trübe Sicht durch Saharastaub in Lindern

Mit einer südlichen Strömung in der Atmosphäre trübte sich der Himmel am Nachmittag in Lindern immer mehr ein. Der Grund war der Saharastaub, der mitgeführt wurde. Man konnte sogar in die pralle Sonne knipsen und die schöne Sonne mal richtig in ihrer Rundheit beobachten. Bei Nebel ist dies so nicht möglich, dann verliert die Sonne an Kontur. Aber mit diesem Staub in der Luft ist es fast wie durch einen Sonnenfilter fotografiert.

SaharastaubSaharastaubSaharastaub

Geht doch! So waren früher die meisten Winter, kalt und mit reichlich Schnee

Am 7. Februar 2021 früh morgens in Lindern, Wintereinbruch! Nach einer gefühlten Ewigkeit gibt es wieder Frost und Schnee, und seit vielen Jahren fällt der Schnee mal auf gefrorenem Boden und in in Wasserlachen. Der Sonntagmorgen war allerdings auch sehr stürmisch und der kalte Wind ging bis auf die Knochen. Trotzdem habe ich versucht, ein möglichst unverwackeltes Foto hin zu bekommen, der feine Pulverschnee flog bei dem Sturm fast waagerecht durch die Luft.

SchneeSchnee

Am Montagmorgen fiel weiter leichter Schnee, aber der Wind war längst nicht mehr so stark. Sogar Kater Carlos genießt das Spielen im Schnee, die Vögel freuen sich indes auf eine prall gefüllte Futterstelle. Wenn der Schnee noch ein wenig liegen bleibt, wird sich sicherlich noch die Gelegenheit für weitere Bilder aus Lindern und der Natur bieten.

Schnee Schnee SchneeSchnee Schnee

Schallmauer der Covid-19 Infizierten im Landkreis Cloppenburg überschritten

Cov19TB

Bislang war unser Landkreis eher sehr unauffällig auf dem Dashboard des RKI. Vor einigen Tagen begann dann die zunehmende Verfärbung auf der Landkarte über gelb, orange bis rot. Jetzt sticht unser Landkreis auf dem Dashboard regelrecht hervor. Der Landkreis Cloppenburg wird so immer bekannter in Deutschland, Europa und der Welt, stärkt ja vielleicht künftig auch den Tourismus.

Dashboard

Quelle: Dashboard RKI

Darauf, wie sich hier das Virus so rasend schnell ausgebreitet hat, möchte ich gar nicht eingehen. Mir tun nur die vielen kleinen Geschäfte, Restaurants und Kneipen, Soloselbständigen und Vereine leid, und diejenigen, bei denen die Infektion evt. nicht so günstig verläuft. Die Schallmauer von 50 Infizierten auf 100.000 Einwohner ist überschritten und wird mit 53,7 beim RKI angegeben. Bisher hatten wir hier im Landkreis Cloppenburg jedenfalls noch keine Todesfälle wegen des Coronavirus zu beklagen. Drei Erkrankte werden zurzeit stationär behandelt, rund 400 Personen befinden sich in Quarantäne und die Zahl der aktuell infizierten Personen wird mit 145 angegeben, Tendenz steigend. Während die Zahl der Infizierten in den Nachbargemeinden Löningen mit 72 und Lastrup mit 14 angegeben wird, kommen wir hier mit drei infizierten Personen noch recht glimpflich davon. Aber bei einer Einwohnerzahl von rund 5.000 kommt man auch schon auf 60 pro 100.000 (grob überschlagen), also auch die Schallmauer überschritten. Im Vergleich zu Löningen mit rund 535 auf 100.000 Einwohner (Lastrup ca. 200 auf 100.000) aber recht bescheiden. Hoffen wir mal, dass die Zahl hier nicht so stark steigt.
(Quelle: LK Cloppenburg)