Nach der Kirmes ist Herbst

Das feuchtkalte Herbstwetter lässt in den Wäldern wieder so richtig die Pilze sprießen. Man findet also auch bei schlechtem Wetter noch immer tolle Fotomotive. Vielleicht suche ich mir auch noch eines für den Kalender 2020 raus.

Sonnenaufgang mit Sommernebel

Es lohnt sich wirklich, morgens mal ganz früh durch die Natur zu gehen. Zuvor war ich, wie jeden Morgen, mit unseren Hunden unterwegs und wie schon so oft sehr verärgert, dass ich statt der Hunde nicht die Kamera dabei hatte. In solchen Momenten verflucht man dann die Hunde, aber dann fällt mir doch wieder ein, ohne die Hunde wäre ich zu der Zeit gar nicht dort unterwegs gewesen. Also bin ich gleich nach dem Gassi-Gang noch einmal hingefahren, um ein paar Fotos zu machen. Der Nebel war zwar schon teilweise durch die Sonne weg gebrutzelt und so schön wie vorher war es nicht mehr, aber doch noch so schön, dass es sich gelohnt hat.

Solche und ähnliche schönen Bilder sieht man das ganze Jahr über immer wieder mal, und so schön wie früh morgens oder spät abends ist es tagsüber nie.

Reifes Getreide – Ernte läuft an

Auch in diesem Jahr haben die Landwirte und (Hobby-) Gärtner wieder mit der Trockenheit zu kämpfen. Das Getreide ist sieht aber noch halbwegs gut aus und das Abernten hat bereits begonnen. Durch das heiße Wetter im letzten Monat ist es schon früh reif geworden. Der Mais braucht allerdings noch etwas Zeit und vor allem die Kartoffeln auch dringend mal Regen. Der Regenradar zeigt zumindest schon mal etwas im Anmarsch an, das dürfte aber wohl kaum reichen.

Mal Häschen gespielt und das Getreide von unten betrachtet. ..
… und auch aus dem Maisfeld mal ein Blick gen Himmel.

Wasserscheide in Lindern

Wer nach Sehenswürdigkeiten in Lindern sucht, wird früher oder später auf die Wasserscheide stoßen. Die warmen Wintertage in diesem Jahr hatten mich veranlasst, sie mal wieder zu besuchen. Im Sommer sollte man sich sehr gut mit „Anti-Mücken-Spray“ und/oder Schutzkleidung schützen, sonst wird man von den Blinden bzw. Bremsen zerstochen. Aber dann ist es dort noch schöner als jetzt, Mitte Februar.

Die Wasserscheide in Lindern-Auen

Mondfinsternis über Lindern

Endlich, nach vielen Jahren hat es endlich mal geklappt, dass die Mondfinsternis auch von Lindern aus beobachtet werden konnte. Es war allerdings auch saukalt, und Teile der Kamera und von den Objektiven waren schon gut angefroren.

Ende der Sonnenfinsternis

Das Foto oben zeigt schon das Ende der Sonnenfinsternis, langsam wurde es immer heller und auch die immer wieder durchziehenden Wolken wurden sichtbar. Hat aber auch was für sich, als würde der Mond auf der Wolke schweben. Hier eine Zusammenfassung vom Anfang bis zum Ende der Sonnenfinsternis.

Eintritt des Erdschattens, totale Mondfinsternis (Blutmond) und Austritt des Erdschattens, von o.l. bis u.r.

Unsere Hühner haben sich weniger für das Spektakel interessiert und waren wie immer schon früh aktiv und am Scharren.

Ende der Mondfinsternis, im Hintergrund war er wieder strahlend hell.
Unten rechts sieht man noch den Restschatten der Erde auf dem Mond.

Es war gar nicht so einfach, die Fotos zu machen, es fehlt einem natürlich die Erfahrung für sowas, aber bei der nächsten Mondfinsternis die von Lindern aus zu beobachten ist, hat man dann ja schon mal ein wenig mehr Routine. War jedenfalls sehr interessant für mich.