„Mitzieher“ an der Umgehungsstraße in Lindern

Manche Sachen in der Fotografie muss man immer wieder üben, damit es dann klappt, wenn man´s braucht. Mitzieher sind gar nicht so einfach, der Zweck dabei ist, ein sich bewegendes Objekt möglichst scharf zu bekommen, während der Hinter- und Vordergrund durch das Mitziehen verwischen und unscharf werden. Das verleiht dem Bild Dynamik. Heute war ich eigentlich im Wald um ein paar Fotos zu machen, da die Umgehungsstraße auch gerade da war, habe ich die Gelegenheit zum Üben genutzt. Wie es der Zufall will – beim letzten Mal hatte ich auch schon einmal das Linderner Lohnunternehmen Lübbers dabei „erwischt“, aber die sind auch viel unterwegs, dat löpp!

Lübbers

Trecker
Trecker gehören zu meinen Lieblingsmotiven

PKW

LKW

Brummi

Eine neue Siedlung in der Ortsmitte von Lindern

So einen freien Blick auf die Kirche wird man bald von hier aus wohl nicht mehr haben. An der Löninger Straße entsteht bald eine neue Wohnsiedlung – Lindern wird also noch ein bisschen größer. Die neue Siedlung beginnt am Rande des innerörtlichen Friedhofes und geht bis zur Straße Pingel-Anton. Das Baugebiet liegt also dann an südlichen Ende direkt neben dem Alten- und Pflegezentrum in Lindern.

Siedlung

Richtkranz für die neue Leichenhalle bzw. Trauerhalle am Friedhof in Lindern

Nach rund drei Monaten Bauzeit hat die neue Trauerhalle am Friedhof in Lindern den Richtkranz bekommen. Corona bedingt liegen die Arbeiten nur leicht hinter dem Plan zurück, die Einweihung soll aber möglichst noch in diesem Jahr erfolgen. Wegen der Pandemie wurde der Richtkranz im kleinen Kreis über der Giebelfront angebracht, ein richtiges Richtfest mit vielen Gästen konnte natürlich nicht statt finden.

Richtkranz

Der Eingang wird in Form von Faltelementen aus Glas gestaltet. So kann nach Bedarf die Trauerhalle entsprechend der Anzahl der Trauergäste geöffnet werden.

Trauerhalle

Blitzexplosionen: Manche Gewitter-Blitze haben es in sich!

Tropische Nacht mit ca. 25°C auch warm genug, um ein heranziehendes Gewitter zu beobachten. Das meiste zog zwar wieder an uns vorbei, aber ein paar Blitze gab es dann doch noch, mit steigender Intensivität! Geregnet hatte es nur sehr wenig, zwischendurch mal ein paar Tröpfchen. Dafür waren dann endlich mal wieder schöne Blitze zu beobachten.

Manchmal gar nicht so einfach, die Kamera für ein Blitz-Gewitter passend einzustellen. Vor allem, wenn nach ein paar unspektakulären dann ein richtiger Hammerblitz folgt. Da brennt das Bild dann schnell aus. Manche Blitze sind so gewaltig, dass sie dann zu explodieren scheinen. Wenn man das nur vorher wüsste, wie intensiv der nächste Blitz wird, dann könnte man die Einstellungen an der Kamera anpassen, ich fand es aber auch so ganz interessant. Erst zwei Bilder mit Blitzen, auf die ich eingestellt war, dann zwei mit (ich nenne es mal so) Blitzexplosionen.

Blitz
ein normaler Gewitterblitz
Blitz
schon etwas intensiver, dieser Blitz
Gewiter
dieser Blitz hat schon einen starken Arm
Blitzexplosion
und dieser Blitz scheint fast schon zu explodieren.

Beim letzten Foto musste ich in der Bearbeitung die Belichtung extrem herabsetzen, damit man überhaupt etwas vom Blitz erkennt. Ohne anschließende Anpassung des RAW Bildes wäre der Himmel einfach weiß und alles war taghell erleuchtet.

Sommerlicher Frühnebel in Lindern

Am 13. Juli 2020 hatten wir in Lindern wieder einmal einen wunderschönen Sonnenaufgang. Dieser kam noch schöner zur Geltung, weil in Bodennähe Nebelbänke über die Felder gleiteten, fast schon wie im Herbst. Man muss sich aber schon gut recken, um ein Foto über dem Mais machen zu können, der teilweise schon um die zwei Meter hoch geschossen ist. Das Wetter passt aber gut zu diesem Sommer und hält sich auch mal wieder an die Siebenschläfer-Regel. Ein paar Wochen lang wird es wettertechnisch wohl weiter auf und ab gehen.

Frühnebel