Neues Baugebiet (BP 66, „Lindern Ortsmitte“)

Lindern wächst weiter. Noch stehen hier Heinrichs Kartoffeln entlang der Löninger Straße in Lindern. Aber bald entsteht hier eine neue Siedlung. Gem. Bebauungsplan 66 „Lindern Ortsmitte“ erstreckt sich das Neubaugebiet dann etwa von Höhe Musikschule C. Bruns (ehemals Elektro Mählmann) bis zur Straße Pingel Anton (Seniorenzentrum), wie in der Luftbildaufnahme gelb markiert.

Es gibt immer was zu tun

Für die fleißigen Mitarbeiter der Gemeinde gibt´s immer was zu tun. Heute wurde der Gehweg im Kreuzungsbereich erweitert und befestigt. Ein kleiner Streifen zwischen Bordstein und Gehweg war noch nicht gepflastert, bzw. war dort ein kleiner Bepflanzungsstreifen. Dieser wurde aber immer wieder durch Fahrzeuge, insbesondere LKW und Busse oder Zügen mit Anhängern überfahren. Vor allem, wenn aus Richtung Vrees kommend Fahrzeuge an der Kreuzung warten mussten, war es den langen Gespannen nicht möglich, weit genug auszuholen.

Dort, wo der Gehweg dunkel markiert ist, war zuvor der unbefestigte Bepflanzungsstreifen.
Die Mitarbeiter sind auch allesamt handwerklich vielseitig begabt. Vor einiger Zeit wurden z. B. auch die Straßenlaternen geputzt und auf Hochglanz gebracht.

Fast schon sommerlich in Lindern, und ungerecht

Schönstes Sonnenwetter am 18. April 2020 und trotzdem sieht man kaum Menschen, wegen Corona. In die alte Eiche neben dem Heimathaus hat vor vielen Jahren mal der Blitz eingeschlagen, ich weiß gar nicht mehr das Jahr. Aber die Spuren sieht man noch immer ganz deutlich. Zum Glück steht der schöne Baum aber noch.

Und die „alte“ Leichenhalle ist inzwischen komplett abgerissen, der Baggerfahrer der Firma Peters hat seine Maschine für die verdiente Wochenendpause abgestellt. Am Montag wird es wohl weiter gehen. Zum Glück dürfen dann auch die Einzelhandelsgeschäfte und Soloselbständigen in Lindern wieder die Türen öffnen, unter Einhaltung der erforderlichen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.

Die von der Regierung angekündigten Hilfen für Kleinunternehmen, Einzelhändler und Soloselbständige gibt es nur, wenn man auch Miete zahlen muss. Damit man dann den meist reichen Vermietern das Geld überweisen kann. So wird eben auch zu Zeiten von Corona mal wieder das Geld „von unten nach oben“ verteilt – wie immer. Trotzdem verkauft die Regierung das natürlich als Hilfe für „die Kleinen“. Ein Witz! Manchmal denke ich, was taugt eine Demokratie, die von Klüngel und Lobbyisten geführt wird. Erst wird alles abgebaut (Gesundheitswesen) und dann in Krisenzeiten das Suchen nach Auswegen aus der Misere als großer Erfolg verkauft. Ohne die Arbeit der Virologen, Ärzte, Pfleger (m,w,d) wären wir schon längst den Bach runter…

moobil+ „Rufbus“ startet am 1. April

Das neue Mobilitätssystem „moobil+“ startet am 1. April 2020 im Landkreis Cloppenburg mit insgesamt 14 Bussen.

Die beiden Landkreise Cloppenburg und Vechta haben sich unter dem Dach des Oldenburger Münsterlandes darauf verständigt, dass auch die Rufbusse im Landkreis Cloppenburg unter der Marke „moobil+“ fahren werden. Für Fahrgäste aus beiden Landkreisen gelten daher künftig die gleichen Angebote.

Die Vorbereitungen sind im vollen Gange, die Haltestellen werden eingerichtet, die Mitarbeiter der Mobilitätszentrale eingearbeitet und am 1. April geht es dann los mit den Rufbussen, die eine wichtige und klimafreundliche Alternative zum eigenen PKW bilden. Man kann die Fahrgelegenheiten z. B. zum Einkauf oder für Arztbesuche nutzen.

Damit alle Bewohner/innen im Landkreis rechtzeitig Bescheid wissen, wie man die Busse ordern und bezahlen kann, gibt es in allen Städten und Gemeinden des Landkreises Informationsveranstaltungen. In Lindern findet die Info-Veranstaltung am Mittwoch den 26. Februar um 18:00 Uhr im Pfarrheim in Lindern statt. Hier kann man sich informieren und auch Fragen stellen.

Im ersten Monat ist der Busservice für alle kostenlos – wer sich auf der Infoveranstaltung schlau macht, kann also im April schon mal kräftig üben und z. B. Tanta Paula in Cloppenburg mal besuchen fahren.

Anliegerbeiträge für Gehwegerneuerung? Abzocke!

Ich habe vorhin gelesen, dass nun auch u. a. die Bürgersteige der Vreeser Straße erneuert werden sollen. U. a. sollen dafür auch wieder mal die Anlieger mit zur Kasse gebeten werden. Dazu kommen noch die Straßen „Zum Trintel“, „Kriegerdamm“, „Lohstraße“, „Lange Wand“ für insgesamt über eine Million Euro. Davon erhoffen sich unsere „Ratsherren“ die Hälfte aus Zuschüssen und ANLIEGERBEITRÄGEN.

In vielen Bundesländern sind diese Anliegerbeiträge längst abgeschafft, wie z. B. in den reichen Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg.
Hier, vor allem im Kreis Cloppenburg, wo die Arbeitslöhne im Schnitt sehr deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegen (ich glaube sogar noch viel niedriger, als im angeblichen Billiglohngebiet „Osten“), werden die Anlieger aber weiterhin abgezockt. Da werden sich die Banker wohl wieder über viele Kredite freuen und die Gemeinde kommt so dann vielleicht als positiven Effekt auch noch zu neuen Grundstücken. Manche nennen sowas auch Zwangsenteignung, wenn die Landwirte Ländereien und Hauseigentümer u. U. sogar ihr Häuschen verkaufen müssen. Da platzt mir wirklich der Kragen!

In vielen Städten und Gemeinden haben Proteste und Demonstrationen gegen diese Art der Abzocke schon bewirken können, dass diese Kosten, die in Niedersachsen ein „Kann“ aber nicht „Muss“ sind nicht mehr anfallen. Nachdem in letzter Zeit auch schon die Bauern zu Recht auf die Straße gingen, sollte man auch in diesen Fällen endlich mal gegen die Willkür der Abzocke in Bereichen der Gehweg- oder Straßenerneuerung vorgehen. Oft sind solche Erneuerungen auch nur nötig, weil die Gemeinden die Pflege und kleinere Sanierungen selbst bezahlen müssen, diesen Verpflichtungen häufig aber nicht nachkommen und lieber alles verrotten lassen, um so die Anlieger zur Kasse bitten zu können. Bei uns wurde z. B. der Gehweg und auch die Pflasterung auf unserem Grundstück kaputt gemacht, weil große LKW wegen der Sperren der Kreuzung im letzten Jahr dort drüber fuhren und rangierten.

Ich frage mich wirklich, weshalb man hier in Lindern, einer Gemeinde mit guten Steuereinnahmen aus Gewerbe und Grundstückssteuern, noch an diesen Anliegerbeiträgen festhalten muss (will!). Da sollte man sich doch wirklich fragen, wen man künftig wählt.

Warum kann die Gemeinde nicht bei anderen Sachen sparen. Z. B. kostet der Bau eines winkligen Gebäudes nur rund ein Drittel von dem, was ein Gebäude in Eierform verschlingt. Muss eine Leichenhalle bei zunehmenden Urnenbestattungen und Bestattungen im „engsten Familienkreis“ noch mit „Saal“ ausgestattet sein? Mal abgesehen von Lindern, was der Bundesrechnungshof jedes Jahr zutage bringt an Steuerverschwendungen in Deutschland, das geht doch auf keine Kuhhaut mehr!

Hier geht es zur Seite von „openPetition“ – wo man auch Petitionen initiieren kann, Kommentare von Betroffenen: openPetition