Lindern impft und testet – Heimathaus wird zum „Corona Testzentrum“

Früher sagte man „Sabbel nicht, lutsch!“ – so geht Lindern auch bei der Pandemiebekämpfung vor. Während anderswo lange debattiert, vorgeprescht und wieder gedrosselt wird, macht man hier einfach.

Bei den über 80jährigen ist die Impfkampagne bereits abgeschlossen, die übergroße Mehrheit der Personen in dieser Altersklasse hat erfolgreich beide Impftermine wahr genommen. Jetzt geht es mit den über 70jährigen weiter. Auch hier haben sich bereits über 90% der Altersgruppe  zur Impfung angemeldet. Die Impfungen finden nach Terminvergabe in der Sport- und Mehrzweckhalle statt. Dank der ehrenamtlichen Mithilfe der Bereitschaftsgruppe Lindern vom DRK und der Freiwilligen Feuerwehr Lindern verliefen die Impftermine bisher reibungslos und perfekt.

Testzentrum

Ab Freitag dem 19. März 2021 wird das Heimathaus Lindern zum Corona Testzentrum in Lindern. Die neue Inhaberin der Linden-Apotheke, Jana Düttmann, wird mit Ihrem Team zusammen die Schnelltestungen im Heimathaus durchführen.

Linden-Apotheke

Jeder Bürger über 18 hat einmal wöchentlich Anspruch auf einen kostenlosen Schnelltest. Der Schnelltest hat gegenüber dem PCR-Test den Vorteil, dass er bereits nach 10 bis 15 Minuten ein Ergebnis liefert. Das Ergebnis wird schriftlich ausgehändigt. Sollte dieses positiv ausfallen, wird das Ergebnis an das Gesundheitsamt gemeldet und der Getestete muss sich unverzüglich in Quarantäne begeben, die wegen der Mutanten des Virus auf drei Wochen verlängert wurde.

Bei negativem Ergebnis kann der Test Vorteile bringen, z. B. für den Besuch von Events oder als „Eintrittskarte“ für das Kino oder den Zoo. Dafür wird der Test dann allerdings noch „frisch“ sein müssen. Das Ergebnis ist natürlich immer nur eine Momentaufnahme und soll keine falsche Sicherheit bieten.

Hier ein Terminplan für die Testungen ab dem 19.03.21 im Heimathaus Lindern.

Testplan

 

Neues Baugebiet (BP 66, „Lindern Ortsmitte“)

Lindern wächst weiter. Noch stehen hier Heinrichs Kartoffeln entlang der Löninger Straße in Lindern. Aber bald entsteht hier eine neue Siedlung. Gem. Bebauungsplan 66 „Lindern Ortsmitte“ erstreckt sich das Neubaugebiet dann etwa von Höhe Musikschule C. Bruns (ehemals Elektro Mählmann) bis zur Straße Pingel Anton (Seniorenzentrum), wie in der Luftbildaufnahme gelb markiert.

Es gibt immer was zu tun

Für die fleißigen Mitarbeiter der Gemeinde gibt´s immer was zu tun. Heute wurde der Gehweg im Kreuzungsbereich erweitert und befestigt. Ein kleiner Streifen zwischen Bordstein und Gehweg war noch nicht gepflastert, bzw. war dort ein kleiner Bepflanzungsstreifen. Dieser wurde aber immer wieder durch Fahrzeuge, insbesondere LKW und Busse oder Zügen mit Anhängern überfahren. Vor allem, wenn aus Richtung Vrees kommend Fahrzeuge an der Kreuzung warten mussten, war es den langen Gespannen nicht möglich, weit genug auszuholen.

Dort, wo der Gehweg dunkel markiert ist, war zuvor der unbefestigte Bepflanzungsstreifen.
Die Mitarbeiter sind auch allesamt handwerklich vielseitig begabt. Vor einiger Zeit wurden z. B. auch die Straßenlaternen geputzt und auf Hochglanz gebracht.

Fast schon sommerlich in Lindern, und ungerecht

Schönstes Sonnenwetter am 18. April 2020 und trotzdem sieht man kaum Menschen, wegen Corona. In die alte Eiche neben dem Heimathaus hat vor vielen Jahren mal der Blitz eingeschlagen, ich weiß gar nicht mehr das Jahr. Aber die Spuren sieht man noch immer ganz deutlich. Zum Glück steht der schöne Baum aber noch.

Und die „alte“ Leichenhalle ist inzwischen komplett abgerissen, der Baggerfahrer der Firma Peters hat seine Maschine für die verdiente Wochenendpause abgestellt. Am Montag wird es wohl weiter gehen. Zum Glück dürfen dann auch die Einzelhandelsgeschäfte und Soloselbständigen in Lindern wieder die Türen öffnen, unter Einhaltung der erforderlichen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.

Die von der Regierung angekündigten Hilfen für Kleinunternehmen, Einzelhändler und Soloselbständige gibt es nur, wenn man auch Miete zahlen muss. Damit man dann den meist reichen Vermietern das Geld überweisen kann. So wird eben auch zu Zeiten von Corona mal wieder das Geld „von unten nach oben“ verteilt – wie immer. Trotzdem verkauft die Regierung das natürlich als Hilfe für „die Kleinen“. Ein Witz! Manchmal denke ich, was taugt eine Demokratie, die von Klüngel und Lobbyisten geführt wird. Erst wird alles abgebaut (Gesundheitswesen) und dann in Krisenzeiten das Suchen nach Auswegen aus der Misere als großer Erfolg verkauft. Ohne die Arbeit der Virologen, Ärzte, Pfleger (m,w,d) wären wir schon längst den Bach runter…

moobil+ „Rufbus“ startet am 1. April

Das neue Mobilitätssystem „moobil+“ startet am 1. April 2020 im Landkreis Cloppenburg mit insgesamt 14 Bussen.

Die beiden Landkreise Cloppenburg und Vechta haben sich unter dem Dach des Oldenburger Münsterlandes darauf verständigt, dass auch die Rufbusse im Landkreis Cloppenburg unter der Marke „moobil+“ fahren werden. Für Fahrgäste aus beiden Landkreisen gelten daher künftig die gleichen Angebote.

Die Vorbereitungen sind im vollen Gange, die Haltestellen werden eingerichtet, die Mitarbeiter der Mobilitätszentrale eingearbeitet und am 1. April geht es dann los mit den Rufbussen, die eine wichtige und klimafreundliche Alternative zum eigenen PKW bilden. Man kann die Fahrgelegenheiten z. B. zum Einkauf oder für Arztbesuche nutzen.

Damit alle Bewohner/innen im Landkreis rechtzeitig Bescheid wissen, wie man die Busse ordern und bezahlen kann, gibt es in allen Städten und Gemeinden des Landkreises Informationsveranstaltungen. In Lindern findet die Info-Veranstaltung am Mittwoch den 26. Februar um 18:00 Uhr im Pfarrheim in Lindern statt. Hier kann man sich informieren und auch Fragen stellen.

Im ersten Monat ist der Busservice für alle kostenlos – wer sich auf der Infoveranstaltung schlau macht, kann also im April schon mal kräftig üben und z. B. Tanta Paula in Cloppenburg mal besuchen fahren.