Stadt oder Land?

Für mich keine Frage, ich bin froh, auf dem Lande zu leben und möchte mit niemanden in der Stadt tauschen. Wie vor 50 Jahren, wenn ich mal keinen Bock auf Schule hatte, ging es heute mal wieder in die „Linderner Dose“. Auf dem Weg dorthin vorbei am Funkturm, der damals allerdings noch nicht dort stand.

Die Linderner Dose grenzt direkt an der Bockholter Dose/Vreeser Dose. Hinten links im Hintergrund sieht man den Aussichtsturm und die Vreeser Schafställe – dort wo auch der Wolf schon zugeschlagen hatte. Man könnte fast dort hin werfen, aber wenn man dort hin möchte, muss man ca. 6 km fahren oder gutes und wasserdichtes Schuhwerk haben.

Früher, als die Kühe noch auf den Wiesen weideten, standen Salzlecksteine auf den Weiden und daneben waren dann die Viehtränken. Mit der Schnauze konnten die Kühe dann das Wasser damit aus den Schloten pumpen und trinken, das Wasser war damals noch zeimlich klar. Haben wir als Kinder auch hin und wieder mal gemacht, ohne einen Flotten davon zu kriegen. Heute würde ich allerdings ganz sicher nicht mehr daraus trinken.

Dei Dausen is wunnerbaor un jümmer nen Kiek wert!

Nilgänse mit Nachwuchs

Heute war ich noch einmal mit dem Teleobjektiv raus, um die scheuen Nilgänse zu beobachten. Die scheinen sich hier recht wohl zu fühlen und haben bereits Nachwuchs bekommen. Während Mama Gans mit den Küken am Ufer steht und zwischendurch auch mal mit ihnen schwimmen geht, wachen die Ganter auf einer kleinen Insel und geben sehr lautstark Warnrufe aus, sobald sich jemand nähert. Und die Junggesellen machen sich früh auf den Weg und erkunden die Umgebung.

Ein ganz cooler Fischreiher setzte sich auf einen hohen Baumwipfel und wärmte sich erst einmal auf, bevor er dann auch davon flog. Es wäre dort wirklich wunderschön, wenn nicht so ein paar dumme Zeitgenossen dort ihnen Müll hinterlassen würden. Es gehört doch nun wirklich nicht viel dazu, die leeren Getränkedosen und Flaschen, Verpackungen und Schachteln von Fastfood wieder mit zu nehmen, um den Müll einfach in eine entsprechende Tonne zu entsorgen.

Kontaktfreies Hobby – Fotografie

Zurzeit herrscht wegen der Coronakrise ja ein Kontaktverbot zu anderen Menschen. Ich habe das Glück ein Hobby zu haben, welchem man trotzdem noch nachgehen kann – das Knipsen. Man kann z. B. die Krähen jetzt gut beobachten, die wieder mal nahezu jeden Schornstein in der Gemeinde in Beschlag nehmen oder auch mal raus in die Natur gehen.

Die kleinen Tümpel und Teiche die vor kurzem noch fast ausgetrocknet waren, haben sich inzwischen wieder gut gefüllt. Und jetzt im Frühjahr finden die Pflänzchen fast überall eine Lücke – die Umweltverschmutzer allerdings leider auch.

Kirschblüte im Februar

So früh wie in diesem Jahr haben sich die Knospen der Kirsche bei uns noch nie geöffnet. Da bleibt zu hoffen, dass der Winter jetzt nicht doch noch kommt.

Zwischen den Stürmen

Zwischen den ganzen Winterstürmen in diesem Jahr gibt es zum Glück aber immer mal wieder schöne Tage mit tollen Sonnenuntergängen.