JohGlasa_Photographie

Nahaufnahme

Vorweg: Ich habe die hier veröffentlichten Bilder bei öffentlichen Ereignissen gemacht, oder auf Einladung. Sollte dennoch jemand nicht wünschen, dass er/sie hier im Foto zu sehen ist, werde ich das natürlich respektieren und das oder die entsprechenden Fotos wieder entfernen. Bitte einfach kurze Nachricht per Email an buero@linduri.de und mitteilen, um welches Bild es geht, danke.

JohGlasa_Photographie auf Instagram

Persönlich mag ich es am liebsten, wenn man die natürlichen Farben noch erkennen kann. Auch ich überarbeite natürlich meine Bilder nach meinem Geschmack, vermeide es aber, zu starke „LUTs“ über das Bild zu legen, wo alles dann orange-grün, blau-orange, rot-, grün-, lila-, rosa- oder blaustichig ist. Bei einigen Anlässen, wie Hochzeit, Familienfotos etc. mag das ja ganz ok sein. Vor allem wurde das damals mal eingeführt, damit sich „beißende“ Farben (z. B. Hochzeitsbilder) dann eben harmonischer auf dem Fotos auswirken.

Am liebsten fotografiere ich auch nicht gestellte Szenen, wie im Fotostudio, wo man überall Fotolichter aufstellen kann, mit Reflektoren, Blitzen und anderen Hilfsmitteln arbeitet. Für mich ist es viel spannender, auf Momente zu reagieren und Szenen zu fotografieren, die ganz natürlich entstanden sind, wie z. B. bei folgendem Beispiel.

JohGlasa
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Solche Szenen kann man eigentlich kaum nachstellen, ohne dass sie gekünstelt wirken. Wenn man draußen fotografiert, muss man auch mit Begebenheiten klar kommen, die man nicht vorab planen kann, wie z. B. Regenwetter. Aber auch dann können einem noch recht schöne Schnappschüsse gelingen.

JohGlasa JohGlasa

Aber auch in der Natur findet man immer wieder Motive, sogar hier im platten Oldenburger Münsterland. Hier gibt es zwar keine schönen Berge, Wasserfälle, Hängebrücken oder andere (meist überlaufene) „Hotspots“ mit Motiven, die Tausende Male auf Instagram oder Facebook gepostet werden, aber das ist eben die Herausforderung.

Strohballen und Stoppelfelder

Ende Juli ist meistens die Zeit, wo die Mähdrescher wieder Hochsaison haben und die Getreidefelder abgeerntet werden. Meistens wird das Stroh heutzutage in große runde Ballen gepresst, die teilweise dann noch ein paar Tage auf den Äckern liegen bleiben, bevor sie eingefahren und gelagert werden. Immer wieder beliebte Motive für Fotografen und Knipser. Nach einigen Jahren Abstinenz habe ich heute früh auch mal wieder ein paar Bilder gemacht. Manchmal wirken auch Detailaufnahmen von einzelnen Halmen und Ähren ganz schön.

Stroh

Stroh

Stroh

Sonnenblumen, Hummel und Bienen

Ende Juli/Anfang August ist meistens auch die Zeit, wo die Sonnenblumen ihren letzten Nektar für die Bienen und Hummeln zur Verfügung stellen. Viele sind aber auch noch ganz frisch und manche machen einen auf „Vogelscheuche“ könnte man meinen. In der Frühe bei tiefstehender Sonne tragen die Sonnenblumen und Bienen bzw. Hummeln gleich gefärbte Kleider…

Sonnenblume Sonnenblume Sonnenblume

Sommer-Wald

Jetzt im Hochsommer, wenn das Sonnenlicht noch früh morgens von der Seite einströmt, lohnt es sich auch mal, Bäume zu fotografieren. Einen ganzen einzelnen Baum zu separieren wird allerdings schwierig, da muss man schon den richtigen Bau (z. B. in einer Lichtung) finden. Aber auch schöne Detailaufnahmen, beispielsweise vom Harz an den Bäumen, können schön wirken, besonders, wenn sich die Sonnen noch darin spiegelt. Oft bietet es sich auch an, im Hochkant Format zu knipsen.

Baum Baum Baum

Spinnennetze im Sommer-Wald

Wenn man schon im Wald ist, lohnt es sich auch mal, nach Spinnennetzen Ausschau zu halten. Besonders bei tiefstehender Sonne am Morgen (oder Abend) leuchten sie oft glänzend, wenn das Sonnenlicht drauf fällt. Und fast immer lauern dann auch die Spinnen auf die erste Beute des Tages. Was aber in den Sommermonaten sehr selten ist, dass Tau auf den Netzen liegt. Dafür eignet sich der Herbst, besonders nach nebligen Nächten.

SpinnennetzSpinnennetzSpinnennetzJohGlasa

Nahaufnahmen und Makros (macro-photography)

Mit speziellen Makro-Objektiven kann man natürlich viel dichter an das Motiv, als mit normalen Linsen. Da Makro-Linsen oft teuer sind, kann man sich auch u. a. mit Zwischenringen behelfen, eine günstige Art der Makrofotografie. Für richtige Makroaufnahmen sind moderne Kameras auch mit sogenanntem „Fokusstacking“ ausgestattet. Das geht allerdings vor allem bei sich nicht bewegenden Motiven. Wenn sich Objekte, wie hier die Bienen, sich bewegen und auch die Pflanzen vom Wind bewegt werden, geht das nur schwer. Beim Fokus-Stacking kann man Hunderte oder mehr Fotos machen, wobei der Fokus sich langsam von vorne bis nach hinten in die Tiefe bewegt. Am PC werden die vielen Bilder dann zu einer einzigen Aufnahme verrechnet. wodurch dann ein durchgängig scharfes Bild entsteht. Je nach Motiv und gewünschtem Ergebnis können es auch „nur“ mal so 20 oder 30 Bilder sein oder weniger sein. Hier habe ich mal ein paar Bilder, die ich mit einem Zoomobjektiv (100-400 mm) und Zwischenring gemacht habe.

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Minimalistische Fotografie

Manchmal ist weniger mehr, wie z. B. in der minimalistischen Bildgestaltung, wo nur das Wesentliche zu sehen ist und nichts vom Motiv ablenkt. Dabei kann auch manchmal viel leerer Freiraum bleiben, muss aber nicht. Auch bei kleinen Motiven, wo man ganz nah heran gehen muss, klappt das oft prima.

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Fortsetzung folgt…