Sonnenaufgang mit Sommernebel

Es lohnt sich wirklich, morgens mal ganz früh durch die Natur zu gehen. Zuvor war ich, wie jeden Morgen, mit unseren Hunden unterwegs und wie schon so oft sehr verärgert, dass ich statt der Hunde nicht die Kamera dabei hatte. In solchen Momenten verflucht man dann die Hunde, aber dann fällt mir doch wieder ein, ohne die Hunde wäre ich zu der Zeit gar nicht dort unterwegs gewesen. Also bin ich gleich nach dem Gassi-Gang noch einmal hingefahren, um ein paar Fotos zu machen. Der Nebel war zwar schon teilweise durch die Sonne weg gebrutzelt und so schön wie vorher war es nicht mehr, aber doch noch so schön, dass es sich gelohnt hat.

Solche und ähnliche schönen Bilder sieht man das ganze Jahr über immer wieder mal, und so schön wie früh morgens oder spät abends ist es tagsüber nie.

Schatten vom Kirchturm am Himmel

Nächtliche Fotosafari in der Walpurgisnacht. Nach einigen Fotos im Ort bin ich noch zur Kirche rüber gegangen. Der Kirchturm wird nachts von starken Spots angestrahlt, dabei habe ich eine tolle Entdeckung gemacht.

Zumindest in dieser Klarheit habe ich dieses Phänomen noch nie gesehen, der Schatten vom Turm und sogar von den angestrahlten Ästen und Sträuchern wurde klar zu erkennen am Himmel abgebildet. Vermutlich waren schon Wolken oder Hochnebel aufgezogen, sonst wären die Schatten nicht zu sehen gewesen. Ich habe mal etwas ähnliches im Internet gesucht, aber nichts derartiges oder gar Fotos davon gefunden. Ob sowas oft zu beobachten ist, weiß ich nicht, aber hin und wieder werde ich wohl mal wieder nachsehen, wenn ich nicht früh wieder raus muss.

Die Sonne sinkt in den Mai

Während andere die Maibäume schleppten und in den Mai tanzten, nutzte ich die Gelegenheit, den schönen Sonnenuntergang zu fotografieren. Die untergehende Sonne über der Bockholter Dose taucht die ganze Natur und den Himmel in die schönsten Farben. Auch der Wald sieht so viel schöner aus.

Und weil es so cool aussah, musste ich natürlich auch noch den Linduri-Roller in dem schönen Licht knipsen.

Nachts machte ich noch ein paar Langzeitbelichtungen, dabei habe ich dann eine Beobachtung gemacht, die ich noch nie im Leben vorher gesehen habe, ein echtes Phänomen! Allein dafür hat sich die nächtliche Fotosafari gelohnt. Die Fotos muss ich aber noch entwickeln.

Osterfeuer-Osterhase-Sandhosen 2019

Am Ostersonntag fand in Lindern am Siedlungsgebiet Dillbreden wieder das traditionelle Osterfeuer statt. In diesem Jahr war auch erstmals bei schönstem Wetter der Osterhase Gast, er sprang mit zwei Begleitern aus ca. 3000 Meter Höhe aus dem Flugzeug und landete punktgenau neben dem frisch aufgeschichteten Berg aus Sträuchern. Die Fackeln zum Entfachen des Osterfeuers waren schon vorab nach der Vorabendmesse mit dem Feuer der Osterkerze angezündet worden.

Sicher gelandet wurde der Osterhase glücklich von seiner Frau empfangen. Auch die Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr waren von der Ziellandung begeistert.

Schließlich wartete man noch auf den dritten der mutigen Fallschirmspringer…

…der erst langsam, aber schließlich doch sehr schnell…

…direkt vor den Wartenden landete und sie mit dem großen Fallschirm verdeckte.

Dann konnte auch endlich das Osterfeuer von den Kindern angezündet werden. Der Osterhase und Pastor Thomas unterstützten sie dabei.

Pastor Thomas nach dem Anzünden des Osterfeuers.

Der Osterhase verteilte nach der erfolgreichen Landung Ostereier und Schokohasen an die vielen Kinder. Einige ließen auch einen Schnappschuss von sich mit dem Osterhasen erstellen.

Der Osterhase war durchaus eine gelungene Bereicherung für das vom Organisationsteam Osterfeuer veranstaltete Event, dem Hunderte von Besuchern beiwohnten. Nur ganz kurz mal konnte auch der Osterhase mal kurz verschnaufen.

Nach kurzer Zeit tauchte dann auch die Sonne langsam in den Horizont, was der Atmosphäre am Osterfeuer noch ein wenig mehr Flair gab, das von vielen Gästen genossen wurde.

Da der stärker werdende Ostwind über das heiße Feuer streifte und erhitzt wurde, bildeten sich auf der anderen Seite dann häufig kleine Sandteufel oder Sandhosen, also Mini-Tornados sozusagen. Das war oft auch noch ein zusätzliches kleines Abenteuer für die jungen Besucher, die daran ihren Spaß hatten.

Einige der kleinen Sandhosen wirbelten ganz schön viel Dreck auf, da kann man sich die Naturgewalt der richtigen großen Tornados gut vorstellen. Passiert ist zum Glück aber nichts, die kleinen „Wirbelstürme“ lösten sich meistens nach wenigen Metern wieder auf.

Später gab es dann Würstchen und Getränke für die großen Besucher, die jüngeren Gäste erfreuten sich am Stockbrot, welches sie sich am Spieß über den großen Kesseln backen konnten.

Mondfinsternis über Lindern

Endlich, nach vielen Jahren hat es endlich mal geklappt, dass die Mondfinsternis auch von Lindern aus beobachtet werden konnte. Es war allerdings auch saukalt, und Teile der Kamera und von den Objektiven waren schon gut angefroren.

Ende der Sonnenfinsternis

Das Foto oben zeigt schon das Ende der Sonnenfinsternis, langsam wurde es immer heller und auch die immer wieder durchziehenden Wolken wurden sichtbar. Hat aber auch was für sich, als würde der Mond auf der Wolke schweben. Hier eine Zusammenfassung vom Anfang bis zum Ende der Sonnenfinsternis.

Eintritt des Erdschattens, totale Mondfinsternis (Blutmond) und Austritt des Erdschattens, von o.l. bis u.r.

Unsere Hühner haben sich weniger für das Spektakel interessiert und waren wie immer schon früh aktiv und am Scharren.

Ende der Mondfinsternis, im Hintergrund war er wieder strahlend hell.
Unten rechts sieht man noch den Restschatten der Erde auf dem Mond.

Es war gar nicht so einfach, die Fotos zu machen, es fehlt einem natürlich die Erfahrung für sowas, aber bei der nächsten Mondfinsternis die von Lindern aus zu beobachten ist, hat man dann ja schon mal ein wenig mehr Routine. War jedenfalls sehr interessant für mich.