Facebookseite ist deaktiviert

Nach langer Überlegung habe ich beschlossen, die Facebookseite von Linduri.de zumindest auf absehbarer Zeit nicht weiter zu führen. Meine „Freundschaftsliste“ habe ich stark reduziert. Ich sehe auch keinen Sinn darin, viele „Freunde“ dort zu haben, wenn eh alle nur das gleiche teilen und liken. Kennt man des einen Profil, kennt man fast alle – Einheitsbrei.

Die Gerste gedeiht trotz Trockenheit

Trotz der Trockenheit der letzten Wochen und Monate scheint die Gerste gut zu gedeihen. Zumindest auf dem ersten Blick. Auf anderen Äckern ist der Boden fast schon steinhart geworden. Die tiefen Furchen sind auch interessant, wenn man sie mal aus anderer Perspektive sieht. Da meint man fast in einem ausgetrockneten Flusstal zu stehen.

Die Ameisen erobern den Garten

Gut, dass die Ameisen so klein sind. In den letzten Jahren breiten sie sich immer mehr aus und befallen so ziemlich alles was im Garten wächst. Sie errichten dann regelrechte Farmen von Blattläusen und „melken“ diese dann, damit sie den Honigtau abliefern. Dafür schützen die Ameisen die Blattläuse vor Fressfeinden, wie Vögel, andere Insekten oder Spinnen. Momentan scheinen sie schon mal alles vorzubereiten. So von ganz nah betrachtet sehen sie irgendwie cool aus, wenn sie so über die noch geschlossenen Blüten krabbeln, als wenn sie einen Berg erklimmen würden. Es scheint sogar „Silberrücken“ bei den Ameisen zu geben.

Märtyrerin Sophia zum Abschluss der Eisheiligen

Eigentlich ein sehr schöner sonniger Tagesbeginn in Lindern, aber nicht umsonst gilt der 15. Mai als Tag der „Kalten Sopie“, welche die Tage der Eisheiligen beendet. Beginn dieser Tage ist immer der 11. Mai mit „Mamertus“, dann folgen „Pankratius, Servatius und Bonifatius“. Die Eisheilige Sophia kam erst später dazu, weil die Kaltluft aus dem Norden meistens einen Tag später im Süden der Republik ankommt. Dort und in Österreich beginnen die Eisheiligen auch erst am 12. Mai mit Pankratius.
Heute früh war es jedenfalls noch recht frostig am Boden, der Tau auf dem Grünen war gefroren und erst die ersten Sonnenstrahlen werden ihn dann schnell weg tauen.

Mal mit den Glaskugeln und Chinascherbe zum Stremel

Ein so schönes Stück Natur hier in Lindern, wenn nicht dort überall der Müll entsorgt werden würde. Ich hoffe, dass die Umweltverbrecher mal irgendwann ihre gerechte Strafe dafür bekommen. Aber zum Müll fotografieren hatte ich heute keine Lust, daher hatte ich mal die Glaskugeln mitgenommen und mein Billigobjektiv, so eine echte Chinascherbe für unter 140 €. Wer ein schönes Bokeh mag und auch gerne mal manuell fokussiert, der kann damit wirklich nichts falsch machen. Das zeigt wieder mal – es muss nicht immer alles viel kosten, was gut ist!