Frühnebel im Januar

Eine „dicke Suppe“ heute früh, also am besten rechtzeitig los fahren. Wenn während der Belichtung der Müllmann kommt um die gelben Tonnen zu leeren, dann erscheint sein Fahrzeug auch nur als Geist auf dem Bild.

Goldiger Sonnenaufgang

Heute früh konnte man noch einen wunderschönen goldigen Sonnenaufgang in Lindern beobachten. Für den späten Nachmittag und die kommende Nacht wurden allerdings schon Unwetterwarnungen ausgegeben. Da die Gewitter nicht zu berechnen sind, könnte Lindern aber auch verschont bleiben.
Schöner mehrtägiger Regen täte der Natur hier besser, als ein Wolkenbruch mit Sturm und Blitzen.

Sonnenbrand! Äpfel mit UV Schäden

Vor zwei Jahren ist unsere Apfelernte im wahrsten Sinne des Wortes verhagelt worden. Der starke Hagel hatte in einer Sturmnacht mit Windhose regelrecht kleine Dellen in die Äpfel geschlagen, wodurch sie dann später faulten. Im letzten Jahr fielen viele Äpfel bei der dauernden Trockenheit vom Baum und in diesem Jahr leiden sie wegen der extremen UV-Strahlung schlichtweg an Sonnenbrand. Die Äpfel scheinen an den Stellen mit starker Sonnenbestrahlung richtig gekocht worden zu sein.
Auf diese Wetterlagen wie im letzten und in diesem Jahr, mit extremer Trockenheit und Hitze, ist die Natur hier in unseren Breiten einfach nicht eingestellt.

Ich schätze, der kleine Gast in dem Apfel wurde mit gegrillt. Sonst hat er Glück und genießt mal Bratapfel.

Hitzerekord für Lindern

Der bisherige Hitzerekord für Deutschland wurde gemessen am 5. Juli 2015 in Kitzingen (Bayern, Unterfranken) mit 40,3° Celsius. Dieser wurde gestern mit 40,5° C, gemessen Geilenkirchen (NRW) eliminiert. Bereits heute gibt es einen neuen Hitzerekord, gemessen heute Nachmittag im ca. 45 km entfernten Lingen (Emsland, Niedersachsen) mit sagenhaften 42,6° C !!!.

Auch Lindern kann da fast schon mithalten, das Thermometer hier an der Sparkasse zeigte um 16:42 Uhr immhin auch 41° C an.

Zu trocken für eine gute Ernte

Wenn es kommt, so wie vergangene Woche, dann schüttet´s wie aus Eimern, der Natur bringt es aber kaum was. So ein paar Tage warmer Landregen wäre da schon besser für eine gute Ernte.

Die Landwirte müssen viel Zeit und Geld investieren, damit die Ernte nicht wieder vertrocknet. Immer mehr wird aufgerüstet und mit großen Pumpen werden die Äcker bewässert. Was solch große Pumpen leisten, ist sagenhaft, in ca. einem Kilometer Entfernung sieht man dann die Fontänen über die Felder schießen.

Zwischen Linderner und Bockholter Dose ist die Trockenheit noch extremer. Damals wurde das Moor hier allerdings auch absichtlich trocken gelegt, wenn ich mich richtig erinnere.